Vor einiger Zeit habe ich mich in die Einsamkeit der Tiroler Berge abgesetzt um für 9 Tage alleine zu wandern und intensivere Zeit mit Gott zu verbringen. Abends gab es auf einer Almhütte Gespräche mit der Herbergsmama: Wie kann man sich die Ewigkeit vorstellen? Kann man mit Gott ganz persönlich reden? Dann natürlich die Frage nach dem Leid...
Weit und breit keine Kirche dort oben in den Bergen, aber geistliche Sehnsucht und tiefe Fragen – so wie bei den meisten Menschen in den Großstädten, in denen ich mich sonst aufhalte.
Ich liebe diese Sehnsucht und bin inzwischen überzeugt, dass ein Großteil der Theologie Biographie ist. Deshalb bin ich dankbar für geistliche Väter und Mütter, die mein Leben und Denken mit geprägt haben. Dazu gehören Kontakte zur katholischen Kirche, Zeiten in verschiedenen Klöstern und Gespräche mit Mönchen, genauso wie Freundschaften mit Menschen, die wie ich von einer Vision geprägt sind: neue Gemeinden in unserem Land zu gründen in denen Menschen der Postmoderne Gott begegnen können.
Meine Leidenschaft ist:
neue Wege entdecken, durch die Menschen Gott erfahren und zu dem werden, wozu sie von ihm berufen sind.
